Wirtschaft

2020. május 01. 18:14 péntek

Esztergom mit einer ständigen Bevölkerung von 28.000 Einwohnern belegt den 39. Platz in der Rangliste der ungarischen Städte nach Größe. Der Kreis Esztergom umfasst insgesamt 24 Siedlungen mit mehr als 91.000 Einwohnern. Damit ist er der bevölkerungsreichste Kreis des Komitats Komárom-Esztergom, es gibt aber landesweit nur 18 Komitate mit einer größeren Bevölkerung. Dies sind meist die unmittelbaren Einzugsgebiete von Städten mit Komitatsstatus. Esztergom ist auch das Zentrum des Ister-Granum Europäischen Territorialen Verbandes, der die slowakisch-ungarische Grenze überquert und mehr als 170.000 Menschen umfasst.

Esztergom spielt eine herausragende Rolle in der Wertschöpfung. Mit seinem Industriepark ist es ein echtes Wirtschaftszentrum, in dem die meisten mittleren und großen Unternehmen der Region konzentriert sind und wo fast 10.000 Arbeitnehmer arbeiten. Die Bruttowertschöpfung der Wirtschaft war 2015 die 15. höchste in Ungarn, damit überholt sie mehrere Städten mit Komitatsstatus und mehrere Städten mit einer viel größeren Bevölkerung. Aufgrund mehreren Wirtschaftsindikatoren ist Esztergom das Wirtschaftszentrum Nummer eins der Region zwischen Tatabánya, Komárom-Révkomárom, Érsekújvár (Nové Zámky) und dem Ballungsraum Budapest.

In der Wirtschaftsstruktur von Esztergom und seinem funktionalen Wirtschaftsraum ist die Verarbeitungsindustrie der dominierende Sektor, es beschäftigt 78,5% der Mitarbeiter in mittleren und großen Unternehmen und beträgt 92% des Nettoumsatzes. In der Verarbeitungsindustrie spielt die Produktion von Straßenfahrzeugen dank Magyar Suzuki AG eine herausragende Rolle. In der Verarbeitungsindustrie spielt die Herstellung von Straßenfahrzeugen eine herausragende Rolle. Dieser Sektor beträgt 41,4% der Mitarbeiter und 76,6% des Umsatzes. Mit Ausnahme von Suzuki ist die Produktion von Straßenfahrzeugen der wichtigste Arbeitgeber und Wertschöpfer in der Verarbeitungsindustrie (mit 22,1% der Beschäftigten innerhalb der Verarbeitungsindustrie und 30,3% des Gesamtumsatzes).

Trotz den vorhandenen Einrichtungen und der Zahl von 800.000 Besuchern im Jahr der Tourismus der Stadt ist es immer noch durch eine geringe Verweilzeit und die daraus resultierenden geringen Ausgaben gekennzeichnet. Die Anzahl der Übernachtungen im Jahr 2018 erreichte keine 150.000 Nächte, und mehr als 80% der Gäste, die durchschnittlich zwei Nächte in der Stadt verbrachten, waren Inländer. Im Fall von Esztergom lohnt es sich, sich mit den touristischen Einrichtungen der Stadt zu befassen. Die Nationale Touristische Entwicklungsstrategie 2030 schreibt über die Markenposition des vorrangigen Touristischen Entwicklungsgebiets Donauknie, das es von zwei Faktoren bestimmt wird: erstens es erhöht die Aufenthaltsdauer und die Bereitschaft, um die Touristen, die in die Hauptstadt ankommen und die typischerweise Ausländer sind  mehr Geld herauszugeben,  zweitens kann es als unabhängiges Inlandsziel positioniert werden. Aus dieser Dualität heraus repräsentiert die Stadt ein Programm unterschiedlicher Länge für in- und ausländische Besucher.